Volksleiden Arthrose

Arthrose, also ein über das normale Maß hinaus gehende Gelenkverschleiß, ist ein wahres Volksleiden! Manche sind zu dem schleichenden Knorpelabbau veranlagt, bei Anderen tragen Verletzungen, Übergewicht oder besondere Belastungen zu dem chronischen Leiden bei. Bereits im Alter von 40 Jahren leiden dann etwa 20% der Bevölkerung unter deutlichen Beschwerden und jeder 2. ist irgendwann in seinem Leben davon betroffen. 

 

Damit ist Arthrose deutlich häufiger als Herzerkrankungen oder Krebs.

 

Die Arthrose kann im Grunde jedes Gelenk befallen. Bei Knie und Hüfte kann ein Ersatzgelenk eingesetzt werden, wenn die Schmerzen und die Funktionseinschränkung zu stark werden. Bei den meisten anderen Gelenken, also Wirbelgelenke, Fingergelenke, Zehen, Daumen, Fußknöchel, Handgelenke, Schulter usw., gibt es diese Hilfe in der Regel nicht. Gerade hier kommt es darauf an, Schmerzen im Alltag gering zu halten und dem fortschreitenden Funktionsverlust des Gelenks entgegen zu wirken.

 

Ursache Knorpelschaden

Ursache der Arthrose ist der Verlust von Knorpelmasse. Im Spätstadium der Arthrose ist die empfindliche Knochenhaut der Gelenke nicht mehr von einer dicken, glatten Knorpelschicht geschützt. Stattdessen sind die erodierten Knorpelreste von sogenannten Knorpelglatzen durchzogen. Hier reibt bei Belastung Knochenhaut auf Knochenhaut. Die zahlreichen freien Nervenenden werden gereizt und es entsteht der typische Arthroseschmerz. Wird es dem Knochen zu viel, kommt es zu einer Entzündung und damit zur aktivierten Arthrose.

 

Bei der Entstehung der Arthrose kommen in der Regel mehrere Auslöser zusammen:

- Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit

- angeborene Veranlagung

- Übergewicht und damit verbundene hohe Entzündungswerte

- beschleunigter Abbau kollagener Fasern

- mangelhafter Ernährung und Versorgung des Knorpels durch Bewegungsmangel

- Verletzungen

- dauerhafte Überlastung (z.B. Arbeit im Knien).

 

Damit dem Fortschreiten der Arthrose Einhalt geboten werden kann, sollten daher unbedingt mehrere Therapie-Ansätze parallel verfolgt werden:

- ggf. Gewichtsreduktion

- ggf. Verstärken geeigneter Bewegung

- ggf. Reduktion der Überlastung (soweit möglich)

- Reduktion der Entzündungswerte

- Reduktion des Knorpelabbaus

- Förderung des Knorpelaufbaus

- gezieltes Muskeltraining zur Stärkung der das Gelenk stabilisierenden Muskulatur.

Effektive Hilfe aus der Natur:

In der Schulmedizin werden zur Schmerzlinderung und auch zur Entzündungshemmung bei Arthrose und Rheuma klassische Schmerzmittel (NSAR) eingesetzt. Diese haben jedoch erhebliche Nebenwirkungen.

 

Die gute Nachricht für alle, die unter Arthroseschmerzen leiden: jetzt ist die schmerzlindernde Wirkung von natürlichen Wirkstoffen aus der Pflanzenmedizin mit höchster Evidenz der Metaanalyse belegt. Die Kombination von Kreuzkümmel, Koriander und Muskat wirken ebenso gut, wie übliche Schmerzmittel und das ohne Nebenwirkungen.

 

Aber die Pflanzenextrakte können noch mehr: Die Forscher nehmen an, dass die pflanzlichen Extrakte die Entzündung und den Knorpelabbau stärker reduzieren können als konventionelle Schmerzmittel. In ihrer Veröffentlichung im renommierten Cochrane Review führen sie aus, dass man davon aus geht, dass die pflanzlichen Extrakte in den gestörten Stoffwechsel im Gelenk eingreifen und die gesteigerten Knorpelabbauprozesse reduzieren können. Damit könnten die Extrakte das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen!