Vitamin D3

Lange unterschätzt

In den letzten Jahren finden Wissenschaftler immer mehr wichtige Funktionen dieses Powervitamins für:

  • stabile Knochen
  • starke Muskeln
  • gesundes Immunsystem
  • Schutz vor bestimmten Krebsarten und
  • chronisch entzündlichen und Autoimmun-Krankheiten:
    • Diabetes Typ I und II
    • Multiple Sklerose
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

Wegen der wachsenden Bedeutung von Vitamin D3 wurde der tägliche Sollwert der DGE im Jahr 2012 von 5 auf 20 μg vervierfacht !

 

Eigensynthese: essentiell, reicht aber nicht aus

Unsere Haut kann Vitamin D3 selbst synthetisiseren und unser Körper kann es in gewissem Masse speichern. Daher sprechen Experten auch eher von einem Hormon als einem Vitamin.

 

Etwa 80-90% unseres Vitamin D3-Bedarfs sollten aus eigener Herstellung stammen, da unsere Nahrung relativ wenig Vitamin D3 enthält. Nennenswerte Mengen finden sich nur in fettem Seefisch; um den Sollwert zu erreichen, müssten wir aber jeden Tag 400 g Makrele essen. Die nationale Verzehrsstudie II hat gezeigt, dass in Deutschland im Mittel 3,35 μg der täglich benötigten 20 μg mit der Nahrung aufgenommen;  quasi NIEMAND kann seinen Vitamin D3-Bedarf allein aus der Nahrung decken.

 

Die Eigenherstellung ist also essentiell! Dazu braucht unsere Haut UVB-Strahlung von ausreichender Stärke (18 mJ/cm2); diese wird erreicht, wenn die Sonne in einem Winkel von mehr als 35 Grad auf die Erde scheint. In unseren Breiten können wir unseren D3-Bedarf höchstens im Sommer selbst decken, denn:

  • Ausreichend starke UVB-Strahlung gibt es in Deutschland nur
    • im Sommmer
    • bei unbedecktem Himmel
    • bei höchstem Sonnenstand (10-14 Uhr).
  • Kleidung und Lichtschutzfaktoren blockieren die UVB-Strahlung.
  • Mit dem Alter verliert die Haut die Synthesefähigkeit (bei 60-Jährigen etwa 1/4 der 30-Jährigen).

Vitamin D3-Mangel droht also:

  • besonders im Winter und Frühjahr und umso mehr,
  • je nördlicher der Wohnort ist
  • je weniger wir uns
    • mit unbedeckter (mindestens Gesicht, Hals, Arme)  und
    • ungeschützter Haut
    • bei höchstem Sonnenstand und
    • in praller Sonne aufhalten
  • je älter wir sind und
  • je dunkler unsere Haut ist.

Daher empfiehlt die DGE insbesondere Älteren und anderen Risikogruppen* ein wirksames D3-Präparat einzunehmen. (*z.B. Menschen, die sich nicht regelmässig zur Mittagszeit im Freien aufhalten). In vielen Ländern dieser Welt (z.B. USA) wird der Milch standardmässig Vitamin D3 zugesetzt.

 

Dr. Rüttgers Ballaststoffkomplex enhält 1000 I.E. reines D3 je Tagesdosis und sichert so eine ausreichende D3-Versorgung, ohne das Risiko einer Überdosierung.

 


Folsäure

Nicht nur für eine gesunde Kindsentwicklung

In jeder Sekunde werden in unserem Körper Millionen neue Zellen gebildet! Allein 2 Millionen rote Blutkörperchen erneuert unser Knochenmark in jeder Sekunde!

Damit diese unvorstellbar vielen Zellteilungen ablaufen können sind viele Bausteine nötig. Die Folsäure sorgt hierbei für die korrekte Bildung der DNA, ist also für die fehlerfreie Weitergabe der Erbinformation essentiell. Eine ausreichende Folsäure-Versorgung ist damit unabdingbar für:

  • die sichere Blutbildung
  • ein starkes Immunsystem
  • eine gesunde Kindsentwicklung
  • den Schutz vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch die Folsäure ist also ein für unsere ganze Gesundheit sehr wichtiges Vitamin! Umso mehr besorgt, dass in Deutschland eine flächendeckende Mangelversorgung besteht: nur 30% der Frauen und 45% der Männer in Deutschland nehmen nach den Ergebnissen der nationalen Verzehrsstudie II täglich 300 μg und damit genügend Folsäure mit der Nahrung auf. Weil die flächendeckende Mangelversorgung gut bekannt ist, bekommt in Deutschland jede Frau mit Kinderwunsch ein Folsäurepräparat verordnet. Und die DGE empfiehlt auch, Stillende und Kinder mit einem Folsäurepräparat zu versorgen. Folsäuremangel ist in Industrieländern gut bekannt; so wird in den USA und in Kanada das Mehl generell mit Folsäure angereichert.

 

Folsäurebedarf aus Nahrung kaum zu decken

Die Folsäure hat ihren Namen vom lateinischen Wort für Blatt: Folium. Denn vor allem Blattgemüse sind gute Folsäure-Quellen. Von dort reichern es z.B. auch Rinder in ihrer Leber an; auch Eier erhalten auf diesem Wege ihre Folsäure.

 

Leider ist die Folsäure stark wasserlöslich, licht- und hitzeempfindlich; bei Lagerung und Zubereitung verlieren unsere Lebensmittel bis zu 90% des ursprünglich enthaltenen Vitamins. Dieser Verlust ist in der nationalen Verzehrsstudie noch gar nicht berücksichtigt; die Versorgung ist daher wahrscheinlich noch schlechter, als die Studiendaten sagen.

 

Der Folsäure-Mangel hat damit verschiedene Ursachen:

  • Wir essen immer weniger besonders folsäurehaltige Lebensmittel wie Rinderleber, Weizenkeime und Kohl.
  • Die tierischen Quellen enthalten immer weniger Folsäure, weil konventionelle Weidetiere immer weniger Grass und mehr Kraftfutter essen.
  • Bei der Lagerung von vorgeschnittenen und -gewaschenen Blattsalaten geht ein großer Teil der Folsäure verloren.

Dr. Rüttgers Ballaststoffkomplex enthält Folsäure in pharmazeutischer Qualität, zur gezielten Ergänzung.


Jod

Heute mehr ein Problem der zweiten Lebenshälfte

Noch vor einigen Jahrzehnten gehörten auffällige Kröpfe zum normalen Strassenbild. Und in den Dörfern der zum Jod-Mangelgebiet gehörenden Bergregionen waren die "Kretins", deren Gehirne aufgrund der Mangelversorgung der Mutter unterentwickelt waren, Normalität. Unsere fabelhafte medizinische Versorgung sorgt dafür, dass diese Bilder weitestgehend Vergangenheit sind.

 

Dennoch hat jeder 3. Deutsche eine vergrößerte Schilddrüse. Bei Jodmangel und daraus resultierendem Mangel an Schilddrüsenhormon versucht diese durch Wachstum gegenzusteuern. Da die Schilddrüse das vorhandene Jod mit den Jahren immer weniger gut nutzen kann, wird das vor allem in der zweiten Lebenshälfte mehr und mehr zu einem Problem, das oft lange unerkannt bleibt. Experten gehen davon aus, dass viele  (Alters-)Depressionen auf einer Schilddrüsenunterfunktion beruhen.

 

Die Schilddrüse: das Gaspedal des Körpers

Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion haben aber nicht nur mit Stimmungs- und Antriebsproblemen zu kämpfen. Die Schilddrüse steuert das Aktivitätsniveau in quasi jeder einzelnen Körperzelle. Daher wird sie auch als das Gaspedal des Körpers bezeichnet. Kann sie nicht genügend Hormone produzieren, weil ihr der essentielle Baustein Jod fehlt, drohen:

  • Kropfbildung
  • Immunschwäche
  • Kraftlosigkeit
  • Antriebsschwäche
  • Depressivität
  • Verstopfung
  • Trockene Haut
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Gewichtszunahme
  • Infertilität
  • Kretinismus

Jod-Salz reicht nicht aus

Wegen der hohen Bedeutung von Jod für unsere Gesundheit und dem generellen Mangel in unseren Böden, wird in vielen europäischen Ländern das Trinkwasser mit Jod versetzt. In noch mehr Ländern, so auch in Deutschland gibt es mit Jod angereichertes Salz.

 

Trotzdem erreichen nur 33% der Frauen und 50% der Männer den von der DGE festgesetzten Sollwert für die tägliche Aufnahme (200 μg). Und der Einsatz von Jodsalz nimmt in den letzten Jahren noch ab; auch wegen des höheren Verzehrs von Bioprodukten, die kein Jodsalz einsetzen dürfen.

 

Die Nahrungsquellen sind nur für die Allerwenigsten ausreichend: Die einzigen nennenswerten Jodquellen in unserer Nahrung sind Seefisch und Algen. Zur Deckung des Tagesbedarfs an Jod müsste man täglich etwa 50-100 g Seefisch oder Algen essen. Der durchschnittliche Fischverzehr in Deutschland liegt nur bei etwa 25 g täglich; davon sind etwa zwei Drittel Seefisch.

 

Da wir also weder aus dem Wasser oder der Luft, noch aus der Nahrung unseren Jodbedarf decken können, empfiehlt die DGE allen Schwangeren, Stillenden und Kindern Jod einzunehmen.

 

Dr. Rüttgers Ballaststoffkomplex spezial enthält eine adäquate Jod-Ergänzung (100 μg); sie stellt die Jodversorgung sicher, ohne die Gefahr einer Überdosierung. Das Jod in Dr. Rüttgers Ballaststoffkomplex spezial hat pharmazeutische Qualität.


Eisen und Kalzium

Vor allem Frauen nehmen nicht genügend Eisen und Kalzium zu sich.

 

Beim für die Blutbildung essentiellen Eisen sind es eher die jüngeren und mittelalten Frauen, die das mit der Regelblutung verlorene Eisen über die Nahrung nicht ausreichend auffüllen. Dies gilt für ca. 80% der Frauen im Alter von 14-50 Jahre. Ein Eisenpräparat ist hier aber nur die zweitbeste Lösung, weil:

  • die Eisenversorgung aus der Nahrung wirksamer ist und
  • Eisenpräparate schlecht verträglich sind.

Menstruierende Frauen sollten daher regelmässig Leber, Blutwurst und eisenhaltige Kräuter (Petersilie) essen. Bei starkem Mangel ist die intravenöse Eisengabe das wirksamste Mittel.

 

Der Knochenbaustein Kalzium fehlt dagegen vor allem den ganz jungen (< 18 J) und den älteren (>65 J) Frauen. Mit dem richtigen Ernährungswissen lässt sich dieser Mangel aber leicht ausgleichen und so Osteoporose vorbeugen. Den Tagesbedarf an Kalzium kann man schon mit z.B. 25 g Weichkäse decken. Auch sollte man auf ein kalziumreiches Mineralwasser (>250 mg/l) achten.

 

Für den Knochenstoffwechsel ist es auch wichtig die Kalziumaufnahme zu stärken:

  • Bewegung!
  • Vitamin D
  • Magnesium

und Kalziumräuber zu meiden:

  • Coca-Cola
  • mehr als 4 Tassen Kaffee pro Tag
  • zu viel Fleisch (>75g/Tag)
  • zu viel Alkohol.